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Schärfescala von Chilis

Zunächst einmal soll klar gestellt werden, dass es sich sowohl bei Chilis als auch bei Peperoni botanisch gesehen um die gleiche Familie handelt. Früchte aus Mittelamerika und Asien werden in der Regel unter dem Namen Chili vermarktet, wohingegen solche aus dem Mittelmeerraum als Peperoni zu finden sind.

Die Schärfe wird in der Einheit Scoville angegeben. Diese Einheit wurde nach Ihrem Erfinder Wilbur L. Scoville benannt. Verantwortlich für die Schärfe von Chilis jedoch, ist das sogenannte Capsaicin.

Schärfe

Scoville

Sorten

10+

ab 500.000

Habanero Red Savina

10

350.000-500.000

Habanero

9

100.000-350.000

Piri Piri, Long Purple Cayenne

8

50.000-100.000

Cayenne, Tabasco

7

30.000-50.000

Sibirischer Hauspaprika

6

15.000-30.000

Aji Amarillo

5

5.000-15.000

Jalapeno, Bishops Crown

4

2.500-5.000

Laos Finest, Cascabel

3

1.500-2.500

Ancho, Dutch Orange

2

1.000-1.500

Aji, Indonesia

1

0-1.000

Aji Dulce, Amarillo

0

0

Alle Gemüsepaprikasorten

Welche Gewürze Sie immer zu Hause haben sollten

Pfeffer: Eine bunte Mischung Pfeffer bewährt sich immer gut im Hausvorrat. Egal ob schwarz, weiß, rosa oder grün – eine ordentliche Prise Pfeffer gibt jedem Gericht die richtige Würze.

Paprikapulver: Erhältlich in vielen verschiedenen Schärfegraden würzt und färbt es Suppen, Saucen, Eintöpfe, Fisch, Wurst, Fleisch und Geflügel.

Kümmel: Zu deftigen, fettreichen Speisen ein perfekter Begleiter, der durch die enthaltenen ätherischen Öle die Verdauung anregt.

Wacholderbeeren: Stets ein fester Bestandteil des Gewürzsäckchens bei der Herstellung von Wildsaucen. Das Aroma ist harzig mit einem Hauch von Tannennadeln. Da Wacholder ein Hauptbestandteil des Gins ist, erinnert sein Geschmack ebenfalls daran.

Nelken: Aus dem Rotkraut nicht wegzudenken und in der Weihnachtszeit oft für Gebäck und Glühwein verwendet. Die Qualität ist mit einem einfachen Trick zu testen: Hochwertige Nelken sinken im Wasser ab und stellen sich mit dem Kopf nach oben auf. Zu trockene Nelken schwimmen waagerecht im Wasser.

Lorbeerblätter: Die Blätter des immergrünen Lorbeerstrauches werden hauptsächlich in getrocknetem Zustand verwendet. Der dominante Geschmack ist würzig und leicht säuerlich, passt sich jedoch sehr gut an alle sauren, kräftigen und herzhaften Speisen an. 

Muskatnuss: Tatsächlich ist sie gar keine Nuss, sondern eine Beere. Die Muskatnuss wird vor allem zum Würzen von Kartoffelgerichten, Spinat und hellen Saucen verwendet. Die ätherischen Öle verflüchtigen sich sehr schnell, daher die Muskatnuss erst kurz vorm Anrichten in die Speise reiben.

Anis: Der Geschmack von Anis ist süßlich und dennoch scharf, erinnert dabei ein wenig an Lakritz. Es wird hauptsächlich zum Würzen von Gebäck, Brot und Desserts, sowie Fisch eingesetzt.

Kräuterkunde

Basilikum: der Hauptbestandteil des Pesto alla Genovese hat eine starke Würzkraft und passt hervorragend zu Kalb, Fisch, Tomaten und Teigwaren

Beifuß: wird oft auch als Gänsekraut bezeichnet und würzt wie der Name schon sagt hauptsächlich Gänsebraten, aber auch Enten-,oder Schweinebraten. Die enthaltenen ätherischen Öle wirken verdauungsfördernd.

Bohnenkraut: wird hauptsächlich zum Würzen von Bohnengerichten verwendet. Es entfaltet seine Würzkraft erst beim Garen und sollte daher sparsam verwendet werden.

Borretsch: Bestandteil der Frankfurter grünen Sauce. Kann außerdem für Salate, Gurken, Kräuterbutter oder Kräuterquark verwendet werden.

Dill: ein Klassiker zum Verfeinern von Fischspeisen oder für Gurken. Kann aber auch zum Würzen von Rohkostsalaten oder Salatsaucen verwendet werden.

Estragon: Estragon ist nahe mit dem Wermut verwandt. Es würzt nicht nur die Speisen, sondern hilft uns auch bei der Verdauung von schweren Speisen. Verwendet wird er meist für Buttermischungen, Mayonnaisen, Senf und Essig. Er passt außerdem zu hellen Saucen, Fisch und Muscheln, Geflügel und zu Lamm.

Kerbel: Suppenkraut zum Würzen von Suppen oder Eintöpfen, sowie Gemüse, Salate oder Rohkost.

Liebstöckel: das umgangssprachlich als „Maggi-Kraut“ bezeichnete Kraut hat eine sehr starke Würzkraft und wird hauptsächlich für Kohl- und Wurzelgemüse, sowie Suppen, Eintöpfe und Salate verwendet. Liebstöckel sollte sehr sparsam eingesetzt werden, da bei einer Überdosierung das Gericht schnell „seifig“ schmeckt.

Majoran/Oregano: Die Wildform des Majoran wird als Oregano bezeichnet. Wird in der deutschen Küche häufig für Kartoffelgerichte, Eintöpfe und Kochfleisch eingesetzt. In der mediterranen Küche wird Oregano häufig für Fleischgerichte und Saucen verwendet.

Petersilie: Ist das beliebteste Küchenkraut in deutschen Küchen. Sehr vielseitig einsetzbar sind die glatten und krausen Blätter der Petersilie durch sein anpassungsfähiges würziges Aroma.

Rosmarin: Typisch für Lamm und Geflügelgerichte, aber auch zu Schweinefleisch, Zucchini, Auberginen, Tomaten und Kartoffeln. Sparsam verwenden, da es sein Aroma erst während des Garprozesses frei setzt.

Salbei: Der kräftige Eigengeschmack lässt nur eine sparsame Verwendung zu. Passt zu Fleisch- und Fischgerichten, sowie zu Lamm und Gemüse.

Koriander: Ist verwandt mit Kümmel, Fenchel und Anis. Er stärkt daher ebenso unsere Verdauung. In indischen Küchen ist Koriander aus dem Curry nicht mehr wegzudenken. Große Verwendung findet er jedoch auch in Küchen des nahen Osten sowie in Südamerika.

Thymian: Beliebte Zugabe in der mediterranen Küche und verleiht Fisch (Zitronenthymian), Fleisch, Geflügel und Gemüse eine herrlich würzige Note.

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