Premium Garnelen
Vielseitiger Genuss
Garnelen im Überblick
Garnelen gehören zu den vielseitigsten Delikatessen der Küche – ob kurz in der Pfanne gebraten, auf dem Grill veredelt oder als elegante Zutat für Pasta, Salate und asiatische Gerichte. Damit Sie genau die Garnelen finden, die zu Ihrem Anlass passen, erklären wir Ihnen hier die wichtigsten Sorten, Größen und Unterschiede zwischen Garnelen.
Was Sie beim Kauf von Garnelen wissen sollten
Garnelen sind Krebstiere und werden je nach Art, Herkunft und Verarbeitung in unterschiedlichen Qualitäten angeboten. Für das Kochergebnis entscheidend sind vor allem drei Faktoren:
- Verarbeitungsform
(mit/ohne Kopf, mit/ohne Schale) - Größe/Kaliber
(z.B. 16/20) - Produktzustand
(roh oder gegart, frisch oder tiefgekühlt)
Garnelen richtig unterscheiden:
Größe, Zahlen, Varianten & Abkürzungen
Wer Garnelen kauft, trifft die wichtigste Entscheidung nicht über den Namen – sondern über Kaliber (Größe) und Verarbeitungsform. Beides bestimmt, wie intensiv das Aroma ist, wie bequem die Zubereitung gelingt und wie stark die Garnele am Ende auf dem Teller wirkt.
Orientierung für Ihre Küche:
Je kleiner die Zahlen, desto größer die Garnele.
- Groß (z. B. 10/15)
Perfekt zum Grillen oder für Hauptgänge - Mittel (z. B. 16/20 bis 26/30):
Ideal für Pfanne, Pasta, Curry - Klein (z. B. 31/40+):
Für Salate, Suppen oder Füllungen
Kontrollierte Spitzenqualität
- Nur von kontrollierten Farmen
- Naturbelassene Rohware
- Garantiert antibiotikafrei
- Eigene unabhängige Qualitätskontrollen
- Hocharomatisch: Von süßlich bis nussig zart-knackiges Fleisch
Welche Garnelen eignen sich besser zum Grillen?
Für gegrillte Garnelen sind vor allem rohe TK-Garnelen (tiefgefroren) ideal: Sie lassen sich direkt auf den Punkt garen, bleiben saftiger und nehmen Marinaden besser auf. Achten Sie beim Kauf auf eine gute Größe, da größere Garnelen auf dem Grill weniger schnell übergaren.
- Rohe TK-Garnelen: beste Wahl für intensives Aroma, saftige Textur und perfektes Grillergebnis.
- Gekochte TK-Garnelen: eher für kalte Speisen, auf dem Grill werden sie schnell trocken.
- Mit Schale: schützt vor Austrocknen und bringt mehr Geschmack.
Aufgetaut oder tiefgefroren?
Für gleichmäßiges Garen und bessere Röstaromen sollten Garnelen vor dem Grillen am besten schonend aufgetaut werden. Tiefgefroren auf den Grill funktioniert zwar, führt aber oft zu außen zu viel Hitze und innen noch Kälte – und damit zu weniger Kontrolle über den Gargrad.
Tipp fürs Grillen: Marinieren Sie aufgetaute Garnelen erst nach dem Abtrocknen. Für perfektes Ergebnis: hohe direkte Hitze, kurze Grillzeit und nur einmal wenden.
So tauen Sie Garnelen richtig auf
- ✔ Schonend im Kühlschrank: Garnelen in ein Sieb legen, darunter eine Schüssel stellen und abgedeckt im Kühlschrank auftauen lassen (je nach Größe ca. 6–12 Stunden).
- ✔ Schnell in kaltem Wasser: Garnelen im dicht verschlossenen Beutel in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen (ca. 20–40 Minuten), Wasser ggf. einmal wechseln.
- ✔ Danach trocknen: Garnelen mit Küchenpapier gut abtupfen – trockene Oberfläche sorgt für bessere Grillstreifen und verhindert, dass sie eher “kochen” als grillen.
Das sollten Sie vermeiden:
- X Warmes/heißes Wasser: verschlechtert Textur und kann zu ungleichmäßigem Auftauen führen.
- X Auftauen bei Raumtemperatur: erhöht das Risiko für Keimwachstum.
- X Mikrowelle: gart die Ränder oft bereits an und macht die Garnelen schneller zäh.
Tipp
Wann eignen sich rohe Garnelen besser als gekochte Garnelen?
Rohe Garnelen
Rohe Garnelen sind die beste Wahl, wenn Sie bei Garnelen maximalen Geschmack, perfekte Textur und volle Kontrolle beim Garen wollen. Beim kurzen Anbraten oder Grillen bleiben sie besonders saftig und zart, entwickeln ein intensiveres Aroma und lassen sich exakt auf den Punkt garen – ideal für Pasta, Curry, Paella, Risotto, vom Grill oder aus der Pfanne. Auch für Gerichte mit kräftigen Marinaden (z. B. Knoblauch, Chili, Zitrus) sind rohe Garnelen optimal, weil sie die Aromen während des Garens besser aufnehmen.
Gekochte Garnelen
Gekochte Garnelen eignen sich dagegen vor allem für schnelle kalte und lauwarme Speisen wie Salate, Bowls, Sandwiches oder Cocktail – sie müssen nur aufgetaut werden. Somit sind vorgekochte Garnelen die Wahl, wenn es schnell gehen soll.
Garnelen ohne Kopf ohne Schale
Garnelen ohne Kopf und mit Schale
Ganze Garnelen
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Garnelen und Shrimps?
Im Alltag werden beide Begriffe oft synonym genutzt. Für Ihren Einkauf sind Kaliber/Count, Verarbeitung (mit/ohne Kopf, mit/ohne Schale) und Produktzustand (roh/gegart) entscheidender als die Bezeichnung.
Sind Garnelen mit Schale besser?
Für Aroma und Saftigkeit: häufig ja. Die Schale schützt beim Garen und gibt Geschmack ab. Für maximale Bequemlichkeit sind geschälte Garnelen ideal.
Wofür eignen sich Garnelen mit Kopf?
Für Grill und Pfanne mit maximaler Aromatik sowie als Basis für Saucen, Fonds oder Bisque – außerdem für eine besonders eindrucksvolle Präsentation.
Was bedeutet MK bei Garnelen?
In vielen Handelskontexten bedeutet MK „mit Kopf“. Prüfen Sie zur Sicherheit die Produktbeschreibung, da Abkürzungen nicht überall identisch verwendet werden.
Was bedeutet MS bei Garnelen?
Häufig steht MS für „mit Schale“. Auch hier gilt: Die eindeutige Information finden Sie verlässlich in der Produktbeschreibung.
Welche Garnelen-Größe ist ideal zum Grillen?
Große Kaliber (z. B. 4–/6 oder vergleichbar) sind ideal: Sie bleiben saftig, lassen sich gut wenden und haben eine starke Präsenz auf dem Teller.