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Käse entdecken

Käsesorten, Herkunft, Verwendung & Genuss-Tipps

Entdecken Sie die Käse‑Vielfalt im Frischeparadies und finden Sie schnell die Sorten, die zu Ihrem Geschmack und Ihrem Anlass passen. Ob für die Käseplatte, zum Überbacken, für Raclette und Fondue oder als feiner Käsesnack: Herkunft, Reife und Herstellung entscheiden darüber, wie ein Käse duftet, schmilzt und schmeckt – und genau dabei unterstützt Sie diese Seite mit klarer Orientierung und Auswahlhilfe.

Sie erhalten einen kompakten Überblick über Käsesorten und Länder‑Klassiker, praktische Tipps zum Käse schneiden und servieren sowie Wissenswertes zu Edelschimmel, Geruch und Reifung. Zusätzlich finden Sie Hinweise für Laktoseintoleranz und fettärmere Alternativen, damit Sie gezielt den passenden Käse auswählen können – für Alltag, Gäste oder besondere Genussmomente.

Käse ist mehr als ein Lebensmittel

Käse ist ein Stück Handwerk und Genusskultur. Seit Jahrhunderten wird er aus Milch hergestellt. Menschen haben früh entdeckt, dass Milch sich haltbar machen lässt und dabei etwas entsteht, das je nach Herkunft ganz unterschiedlich schmeckt.

Heute finden Sie Käse aus vielen Regionen Europas und der Welt – von mild und cremig bis kräftig und würzig.

Käse ist unglaublich vielseitig

Er passt zum Frühstück genauso wie zum Abendbrot, macht Saucen samtig, krönt Pasta und Pizza, veredelt Aufläufe, funktioniert als Snack – und wird auf einer Käseplatte zum Mittelpunkt eines besonderen Moments. Gleichzeitig ist die Welt der Sorten riesig:

WeichkäseHartkäseSchnittkäseFrischkäse,Käse aus Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch – jeder Typ hat seinen eigenen Stil.

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Klassiker

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Moliterno al Tartufo - Trüffelpecorino

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Bergkas Tegernsee

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Käse verstehen

Wie Käse entsteht

Im Kern ist es ganz einfach: Milch wird „dickgelegt“, die festen Bestandteile (der Käsebruch) werden gesammelt, geschnitten und je nach Sorte vorsichtig erwärmt. Danach wird die Masse in Formen gefüllt, gepresst und schließlich reifen gelassen.

Genau in dieser Reifezeit passiert das Spannende: Aus einem frischen Laib wird ein Käse mit Charakter. Temperatur, Zeit, Tradition und Fingerspitzengefühl entscheiden darüber, ob er zart schmilzt, fein duftet oder intensiv aromatisch wird.

Genuss trotz Laktoseintoleranz & weniger Fett

Auch wenn Sie auf bestimmte Inhaltsstoffe achten, müssen Sie auf Genuss nicht verzichten. Viele Käse lassen sich sehr gut nach persönlicher Verträglichkeit und gewünschter Stilrichtung genießen.

  • Laktoseintoleranz: lange gereifte Käse sind oft eine gute Wahl.
    Während der Reifung wird Laktose weitgehend abgebaut – deshalb enthalten viele lange gereifte Hartkäse von Natur aus nur noch sehr wenig Laktose.

  • Beispiel: Parmigiano Reggiano (Parmesan)
    gilt in der Praxis häufig als laktosefrei (durch die lange Reifung). Achten Sie zur Sicherheit auf die Produktkennzeichnung.

Fettarm und genussvoll

Wenn Sie zusätzlich fettärmer auswählen möchten, lohnt sich ein Blick auf die Nährwertangaben: „fettarm“ oder „light“ kann je nach Käsetyp sehr unterschiedlich ausfallen.

  • Fettärmere Sorten: Häufig finden Sie schlankere Optionen bei Frischkäse- und Quarkzubereitungen sowie bei ausgewählten Schnittkäse-Varianten.

  • Geschmackstipp: Wenn Sie weniger Fett wählen, achten Sie besonders auf Reife und Qualität – das sorgt oft für mehr Aroma, auch wenn die Sorte insgesamt milder ausfällt.

Hinweis: Bei Unverträglichkeiten ist die individuelle Verträglichkeit unterschiedlich. Maßgeblich ist daher stets die Zutaten- und Nährwertkennzeichnung beim jeweiligen Artikel.

Was bedeutet „i. Tr.“ bei Käse?

Wenn Sie bei Käseangaben z. B. 45 % Fett i. Tr. lesen, bezieht sich das nicht auf den gesamten Käse, sondern auf die Trockenmasse. „i. Tr.“ steht für „in der Trockenmasse“ (auch: im Trockenanteil). Gemeint ist also: Wie hoch der Fettanteil ohne Wasser ist.

Warum ist das wichtig?

Käse enthält je nach Sorte unterschiedlich viel Wasser. Ein cremiger Weichkäse hat meist mehr Feuchtigkeit als ein gereifter Hartkäse. Damit man Käse besser vergleichen kann, wird der Fettgehalt häufig als Fett in der Trockenmasse angegeben – unabhängig davon, wie „feucht“ der Käse ist.

i. Tr. und Fettgehalt im Käse – der Unterschied

  • Fett i. Tr.: Anteil des Fetts bezogen auf die Trockenmasse (ohne Wasser).
  • Fettgehalt (gesamt): Tatsächlicher Fettanteil im Produkt, also inklusive Wasseranteil.

Das bedeutet: Zwei Käse können die gleiche Angabe „Fett i. Tr.“ tragen und dennoch unterschiedlich reichhaltig wirken, weil ihr Wassergehalt verschieden ist.

Warum Käse riecht

Vielleicht kennen Sie das: Manche Käse duften deutlich intensiver, als sie am Gaumen wirken. Das ist meist kein Zeichen von „schlecht“, sondern ein Hinweis darauf, dass im Käse etwas Entscheidendes passiert: Reifung.

Das Salzbad

Viele Käse werden nach dem Formen in ein Salzbad gelegt. Das dient nicht nur dem Geschmack, sondern hilft, den Reifungsprozess zu steuern: Salz beeinflusst, wie sich die Rinde entwickelt, wie schnell der Käse reift – und damit auch, wie intensiv Aroma und Duft später auftreten.

Woher kommen die Duftstoffe?

Während der Reifung arbeiten Kulturen und Enzyme im Käse. Sie bauen Bestandteile wie Eiweiß und Fett in kleinere Aromabausteine um. Genau dabei entstehen die typischen Duftstoffe, die Sie oft schon beim Öffnen der Verpackung wahrnehmen.

Woher kommt die Würze im Käse?

Die Würze entsteht aus dem Zusammenspiel von Milchtyp, Kulturen, Salz und vor allem der Reifeführung. Reifung bedeutet nicht nur Zeit, sondern vor allem wie der Käse reift: Temperatur, Feuchtigkeit, Pflege der Rinde und die Oberfläche (z. B. trocken, gewaschen, mit Edelschimmel) prägen den Charakter stärker, als es die reine Dauer vermuten lässt.

Käsearten im Überblick


  • Frischkäse 
    sehr mild und cremig, wird nicht gereift.

  • Weichkäse
    weich bis cremig, oft mit essbarer Rinde, aromatisch durch Reifung.

  • Schnittkäse
    elastisch bis fest, ausgewogen im Geschmack, ideal für Brot und zum Kochen.

  • Hartkäse
    sehr fest und lange gereift, kräftig, oft gut zum Reiben.

  • Blauschimmelkäse
    mit Blauschimmelkulturen, intensiv-würzig und sehr aromatisch.

  • Weißschimmelkäse
    reift von außen nach innen, cremiger Kern, feine Pilzrinde.

  • Rotschmierkäse
    gewaschene Rinde, kräftiger Geruch, würziger Geschmack.

  • Pasta-Filata-Käse (Ziehkäse)
    wird in heißem Wasser „gezogen“, dadurch faserig und gut schmelzend (z. B. Mozzarella).

  • Schmelzkäse
    industriell hergestellt, sehr streich- und schmelzfähig, mild.

  • Räucherkäse
    geräuchert für ein herzhaftes Aroma, als Snack oder zum Kochen beliebt.

Käse schneiden & servieren

Damit Käse sein volles Aroma zeigt, kommt es nicht nur auf die Sorte an, sondern auch auf das richtige Käse schneiden und Servieren. Nehmen Sie Käse am besten rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit er Zimmertemperatur erreichen kann – dann wird die Textur cremiger und der Geschmack runder. Zum Schneiden lohnt sich ein passendes Käsemesser: Weichkäse wird sauberer mit einer dünnen Klinge oder einem Messer mit Löchern geschnitten, Hartkäse dagegen mit einem stabilen Messer oder Hobel. So bleibt der Käse in Form und bricht nicht unschön.

Beim Käse servieren gilt: Jede Sorte sollte „fair“ verteilt werden. Schneiden Sie deshalb bei runden Weichkäsen (z. B. Brie oder Camembert) am besten Tortenstücke, damit jeder ein Stück mit Rand und Kern bekommt. Schnittkäse wie Gouda oder Tilsiter können Sie in gleichmäßige Scheiben oder Sticks schneiden – perfekt für Brot, Snack oder Buffet. Hartkäse wie Gruyère wirkt besonders edel in feinen Splittern oder dünn gehobelt und eignet sich außerdem ideal als Topping.

Für eine stilvolle Käseplatte kombinieren Sie mehrere Konsistenzen und Aromen: mild, cremig, nussig und kräftig. Legen Sie die Stücke mit etwas Abstand, beschriften Sie die Sorten, und reichen Sie neutrales Brot oder Baguette dazu. Nüsse, Trauben oder ein milder Feigensenf dürfen begleiten – aber ohne den Käse zu überdecken. So wird aus dem richtigen Schneiden und Anrichten ein kleiner Gourmet-Moment, der Gästen Orientierung gibt und den Käse geschmacklich auf das beste Niveau bringt.

Die Käseuhr

Käseuhr Darstellung

Tippen/Klicken Sie auf ein Segment.

So genießen Sie Käse wie im Gourmet-Restaurant

Die Käseuhr ist eine elegante Methode, Käse auf einer Platte anzuordnen und zu servieren – wie auf einem Zifferblatt. Die Idee dahinter: Gäste können sich leicht orientieren („Ich nehme ein Stück bei 3 Uhr“) und Sie führen gleichzeitig durch eine kleine Genussreise. Meist wird von mild nach würzig im Uhrzeigersinn gelegt. So schmeckt jeder Käse nach dem vorherigen noch spannend, ohne dass ein sehr intensiver Käse die feineren Aromen „überdeckt“.

Typisch ist zum Beispiel diese Reihenfolge: Start mit frisch und mild (Frischkäse oder junger Schnittkäse), dann cremig und rund (Weichkäse), weiter zu nussig und gereift (Hartkäse) und am Ende kräftig (Blauschimmel oder würzige Rotschmierkäse). Dazu passen kleine Begleiter wie Brot, Nüsse, Trauben oder ein Klecks Feigensenf – aber immer so, dass der Käse im Mittelpunkt bleibt.

Käsewissen: Schimmel

Schimmel auf Käse ist nicht gleich Schimmel: Bei vielen Sorten gehört er ganz bewusst dazu und sorgt für Aroma, Textur und Charakter. Man spricht dann von Edelschimmel – also ausgewählten Kulturen, die kontrolliert eingesetzt werden. Wichtig ist die Unterscheidung: Edelschimmel ist gewollt und essbar (je nach Sorte), Fremdschimmel dagegen entsteht unkontrolliert und kann ein Zeichen für falsche Lagerung sein.

Weißschimmel & Blauschimmel

Beim Weißschimmelkäse (z. B. Brie oder Camembert) bildet sich außen eine helle, samtige Rinde. Diese Rinde schützt den Käse und lässt ihn von außen nach innen reifen – dadurch wird der Kern mit der Zeit cremiger und intensiver. Blauschimmelkäse reift dagegen mit blauen Adern im Inneren: Die Kulturen entwickeln eine kräftige Würze, oft leicht pikant und sehr aromatisch. Beide Arten sind Beispiele dafür, wie Reifung Geschmack gezielt „formen“ kann.

Petit Gres Vosges mit Trüffel

Petit Gres Vosges mit Trüffel

Aufgepasst!

Ist Schimmelkäse sicher?

Bei Schimmelkäse aus dem Handel ist Edelschimmel grundsätzlich sicher, weil er unter kontrollierten Bedingungen hergestellt wird. Die Rinde von Weißschimmelkäse ist in der Regel essbar (wenn Sie möchten), bei Blauschimmel ist der Schimmel Teil der Käsemasse. Wenn Sie empfindlich sind oder den Geschmack nicht mögen, können Sie Rinde oder besonders intensive Stellen natürlich entfernen – der Käse bleibt trotzdem genießbar.

Schimmelkäse richtig lagern

Damit Edelschimmel sein Aroma behält, lagern Sie Käse am besten kühl, aber nicht zu kalt, und geben Sie ihm „Luft“, ohne ihn austrocknen zu lassen. Ideal sind Käsepapier oder eine Dose mit leichter Belüftung. Lagern Sie Schimmelkäse möglichst getrennt von milden Sorten, damit sich Aromen und Kulturen nicht übertragen. Vor dem Servieren lohnt es sich, den Käse rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen – so entfaltet er seine feinen Noten besonders schön.

Wann Käse besser entsorgt wird

Fremdschimmel erkennen: Ein Warnsignal ist Schimmel, der nicht zur Sorte passt: zum Beispiel bunte (grün/gelb/schwarz) Flecken, pelziger Belag auf Schnittkäse oder ein deutlich „muffiger“ Geruch, der nicht typisch für den Käse ist. Bei Weichkäse und Frischkäse sollte man bei Fremdschimmel vorsichtig sein und den Käse im Zweifel entsorgen, weil sich Schimmelsporen schnell ausbreiten können. Bei Hartkäse kann man kleine, oberflächliche Stellen manchmal großzügig wegschneiden – entscheidend sind Sorte, Reifegrad und wie tief der Befall geht.

Rezepte mit Käse - Vielseitig genießbar

New York Cheesecake á la FrischeParadies
Dessert

New York Cheesecake á la FrischeParadies

Cremig, fein und elegant – mit Vanille, Zitrone und einem zart gebräunten Baiser-Deckel.

Dieser Käsekuchen ist bewusst nicht zu süß: Die Zitrone bringt Frische, der Eischnee macht die Masse luftig, und das Baiser sorgt für ein feines Finish. Ideal als Dessert für Gäste.

⏱ Vorbereitung: ca. 25 Min. Backen: 40–50 Min. Niveau: Mittel

Zutaten

Für den Boden

  • 175 g Butterkekse
  • 1 gute Prise Salz
  • 60 g weiche Butter (nicht flüssig)

Für die Käsemasse

  • 600 g Philadelphia Frischkäse
  • 200 g Topfen oder gehaltvollen Quark
  • 1 Vanilleschote
  • Zesten einer ganzen Zitrone (Zitrone mit essbarer Schale)
  • 250 g Zucker
  • 40 g Zitronensaft
  • 6 Eier (trennen)

Für die Baiser-Masse

  • Eiweiß von 2 Eiern
  • 15 g Zitronensaft
  • 1 großer Esslöffel Puderzucker

Zusätzliche Gerätschaften

  • Quirl
  • Schneebesen
  • Springform
  • Backpapier

Zubereitung

  1. Boden: Butterkekse fein zerbröseln (z. B. in einer verschließbaren Tüte mit Nudelholz). Mit Salz und weicher Butter gründlich vermengen. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und fest andrücken.
  2. Käsemasse: Die Hälfte des Zuckers, Vanillemark, Eigelb und die restlichen Zutaten zu einer sämigen Creme verrühren. Eiweiß mit der anderen Zuckerhälfte zu einem feinen Schaum schlagen und vorsichtig unterheben (je vorsichtiger, desto luftiger).
  3. Masse auf den Keksboden füllen und im vorgeheizten Ofen 40–50 Minuten bei 150 °C Umluft backen. Anschließend den Kuchen 30 Minuten im leicht geöffneten Ofen ruhen lassen.
  4. Baiser-Deckel: Eiweiß, Zitronensaft und Puderzucker steif schlagen, auf dem Kuchen verstreichen und bei kräftiger Oberhitze (160 °C) bräunen, bis die gewünschte Farbe erreicht ist.

Häufig gestellte Fragen

Zum Überbacken eignet sich am besten ein Käse, der gleichmäßig schmilzt, dabei Aroma mitbringt und im Ofen eine schöne Bräunung entwickelt. Für Ihre Auswahl können Sie sich an diesen drei „Schmelz-Typen“ orientieren:

  • Mild & cremig (für Pizza, Toast, Aufläufe)
    Wenn Sie eine ruhige, cremige Schmelze möchten, greifen Sie zu Mozzarella (gern als geriebene Variante). Mozzarella schmilzt zuverlässig und hält den Belag angenehm mild.

  • Aromatisch & goldbraun (für Gratins, Gemüse, Pasta)
    Für mehr Geschmack und eine deutlichere Bräunung sind Gouda (jung–mittel) oder Emmentaler sehr passend. Diese Sorten geben Ihrem Gericht eine runde Würze und werden im Ofen attraktiv „golden“.

  • Kräftiger & würziger (für Burger, Nachos, Mac & Cheese)
    Wenn Sie es markanter mögen, ist Cheddar eine sehr gute Wahl – besonders in Kombination mit einem milderen Schmelzkäse, damit die Textur schön cremig bleibt.

Praktischer Tipp für ein besonders gutes Ergebnis:
Mischen Sie zwei Käse: z. B. Mozzarella für die Schmelze + Gouda/Emmentaler für Aroma und Bräunung. So bekommen Sie die Optik und den Geschmack, die man beim Überbacken erwartet.

Für Pizza ist der „beste“ Käse der, der zu Ihrem gewünschten Ergebnis passt: viel Schmelz, schöne Fäden, milder Geschmack – oder mehr Aroma.

  • Für den klassischen Pizza-Look (Schmelz & Fäden):
    Greifen Sie zu Mozzarella, idealerweise als „Pizza-Mozzarella“ (trockener als frischer Mozzarella). So bleibt der Belag saftig, ohne die Pizza zu verwässern.

  • Für mehr Geschmack und Bräunung:
    Mischen Sie Mozzarella mit einem aromatischeren Käse wie Gouda oder Emmentaler. Damit bekommen Sie sowohl die typische Schmelze als auch eine goldene Oberfläche.

  • Wenn Sie es kräftiger mögen:
    Ein Anteil Cheddar sorgt für mehr Würze – am besten kombiniert mit Mozzarella, damit die Textur cremig bleibt.

Wenn Sie mir sagen, ob Sie eine neapolitanische Pizza (sehr heiß, kurz gebacken) oder eine Blech-/Ofenpizza machen, empfehle ich Ihnen die passendste Mischung und Menge pro Pizza.

Damit Käse länger frisch bleibt, kommt es vor allem auf die richtige Verpackung, die passende Kühlschrankzone und etwas Sorgfalt nach dem Anschneiden an:

  • Im Kühlschrank richtig platzieren: Lagern Sie Käse am besten im Gemüsefach oder in einer kühleren, nicht zu trockenen Zone. Dort trocknet er weniger schnell aus als ganz oben im Kühlschrank.
  • Richtig verpacken (nicht luftdicht „einsperren“): Wickeln Sie Käse idealerweise in Käsepapier. Alternativ funktioniert Backpapier/Wachspapier und darüber locker eine Dose oder ein Beutel, damit er geschützt ist, aber nicht schwitzt.
  • Sorten getrennt aufbewahren: Bewahren Sie aromatischere Sorten separat auf, damit sich Gerüche nicht übertragen.
  • Nach dem Schneiden sauber einwickeln: Wickeln Sie den Käse nach jeder Entnahme wieder gut ein, damit die Schnittfläche nicht austrocknet und der Käse sein Aroma behält.
  • Stück statt Scheiben: Schneiden Sie lieber nur so viel ab, wie Sie direkt brauchen. Ein größeres Stück bleibt in der Regel länger saftig als viele kleine Scheiben.

Käse riecht manchmal stärker, als er schmeckt, weil Ihre Nase anders „arbeitet“ als Ihr Gaumen – und weil ein großer Teil des Käsecharakters zuerst über flüchtige Duftstoffe ankommt.

  • Die Nase ist schneller und empfindlicher als der Geschmackssinn: Viele Aromastoffe sind sehr flüchtig. Sie steigen sofort auf und treffen auf Rezeptoren, die extrem fein unterscheiden können – während die Zunge im Kern nur wenige Grundrichtungen wahrnimmt (z. B. salzig, sauer, bitter, süß, umami).
  • Der Duft sitzt oft in der Oberfläche: Bei vielen Käsesorten entstehen die markanten Noten besonders an Rinde und Oberfläche. Beim Essen wirkt das Gesamtbild am Gaumen häufig runder, weil Fett und Feuchtigkeit Aromen „abpuffern“ und gleichmäßiger verteilen.
  • Temperatur verstärkt den Geruch stärker als den ersten Bissen: Ist Käse wärmer, lösen sich Duftstoffe leichter – Sie nehmen ihn intensiver wahr. Im Mund kann derselbe Käse dennoch milder wirken, weil sich die Aromen mit Speichel und Textur verbinden.
  • Erwartung spielt mit: Wenn ein Käse kräftig riecht, „rechnet“ Ihr Kopf mit maximaler Würze. Der tatsächliche Geschmack wirkt dann im Vergleich oft sanfter, obwohl er aromatisch ist.

Nein – Schimmel auf Käse ist nicht immer gefährlich. Entscheidend ist, um welche Käsesorte es sich handelt und welcher Schimmel gemeint ist.

  • Bei bestimmten Käsesorten ist Schimmel gewollt und gehört zum Produkt: Zum Beispiel bei Blauschimmelkäse oder Weißschimmelkäse ist der Schimmel Teil der Reifung und des typischen Aromas. In diesen Fällen ist er „normal“ und wird entsprechend hergestellt.

Eine Käseplatte, die allen schmeckt, gelingt Ihnen am sichersten, wenn Sie nicht zu viel, sondern klug gemischt auswählen – und die Aromen sanft steigern.

  • Setzen Sie auf 3–5 Sorten statt auf Masse:
    So bleibt die Auswahl übersichtlich und jeder findet „seinen“ Käse. Bewährt hat sich: 1 mild, 1 cremig, 1 aromatisch, optional 1 kräftig und 1 besonderer Akzent.

  • Bauen Sie eine klare Dramaturgie auf (mild → kräftig):
    Starten Sie mit einem milden Käse, gehen Sie dann zu cremig/ausgewogen über und enden Sie mit würzigeren Sorten. So wirkt keine Sorte „zu viel“ und die Platte liest sich geschmacklich wie ein kleines Menü.

  • Achten Sie auf unterschiedliche Texturen:
    Kombinieren Sie z. B. einen Weichkäse, einen Schnittkäse und einen Hartkäse. Dadurch wirkt die Platte abwechslungsreich, selbst wenn Sie bei den Aromen eher moderat bleiben.

  • Planen Sie Begleiter, die nicht dominieren:
    Gutes Brot, ein paar milde Cracker und etwas Fruchtiges oder Nussiges reichen oft schon, um Kontraste zu schaffen, ohne den Käse zu überdecken.

  • Servieren Sie nicht eiskalt:
    Nehmen Sie die Käse rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit sie ihr Aroma entfalten können – das macht für den Gesamteindruck oft mehr aus als „noch eine Sorte“.

Welcher Wein zu welchem Käse passt, entscheiden Sie am einfachsten nach Intensität: mild zu mild, kräftig zu kräftig.

  • Frischkäse & milde Ziegenkäse: trockener Sauvignon Blanc oder Riesling – frisch, klar, nicht zu schwer.
  • Weichkäse (Brie/Camembert): Champagner/Sekt oder ein eleganter Chardonnay – die Säure bringt Spannung zur Cremigkeit.
  • Schnittkäse (z. B. Gouda jung, Tilsiter): Grauburgunder oder ein leichter Rotwein (Pinot Noir) – rund und vielseitig.
  • Hartkäse (gereift, nussig-würzig): kräftiger Weißwein (Chardonnay) oder Rotwein mit Struktur (z. B. Tempranillo) – trägt die Würze.
  • Blauschimmel: Süßwein (z. B. Sauternes/Beerenauslese) – die Süße fängt die Würze elegant ein.

Wenn Sie eine Käseplatte servieren, starten Sie mit Weißwein oder Schaumwein – und wechseln erst später zu Rotwein.

Besonders fettarm sind in der Regel Frischkäse- und Quarkzubereitungen mit entsprechend niedrigem Fettgehalt sowie magerere Schnittkäse-Varianten. Achten Sie beim Kauf am besten auf die Angaben wie „mager“, „leicht“ oder einen niedrigen Fettgehalt in % (z. B. Fett i. Tr. bzw. Fettgehalt), denn die Werte unterscheiden sich je Sorte und Hersteller deutlich.

Typischerweise finden Sie häufig fettärmere Optionen in diesen Gruppen:

  • Magerquark / Speisequark (oft sehr niedrig im Fettgehalt)
  • Hüttenkäse (Cottage Cheese)
  • Frischkäse „light“ / Doppelrahmstufe vermeiden (je nach Produktangabe)
  • Harzer Käse / Handkäse (klassisch eher mager)
  • Körniger Frischkäse und vergleichbare Frischkäsezubereitungen

Ja – Sie können Käse bequem im Frischeparadies Online Shop bestellen. Die Lieferung erfolgt direkt aus dem Frischeparadies Markt in München und Ihre Produkte werden gut gekühlt verpackt, damit sie in bester Qualität und Frische bei Ihnen ankommen.


Entdecken Sie unsere Käsewelt

Von mild bis intensiv: Finden Sie Ihre Lieblingssorten, besondere Raritäten und perfekt gereiften Käse – handverlesen für echten Gourmet-Genuss.